Land Baden-Württemberg fördert KI-Lab Kurpfalz

„Künstliche Intelligenz hat sich als herausragende Methodik des Erkenntnisgewinns und der Konkurrenzfähigkeit in Forschung und Entwicklung wie auch Produktion und Prozessoptimierung erwiesen. Datensammlung, -evaluation, -auswertung und anschließende Nutzung erfordern jedoch Erfahrung und spezifische Instrumente, so dass die Anwendung in vielen Unternehmen aufgrund fehlender Experten und Werkzeuge noch rudimentär ist. Dadurch können vorhandene Potentiale bislang nicht genutzt werden.“, beschreibt Dr. André Domin, Geschäftsführer des Technologieparks Heidelberg GmbH, die Motivation zur Gründung des KI-Lab Kurpfalz in Kooperation mit der bwcon GmbH.

Das KI-Lab Kurpfalz wird kleinen und mittleren Unternehmen einen niederschwelligen Zugang zur Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz ermöglichen. Insbesondere dienen dazu Fortbildungsangebote und die Bereitstellung von Soft- und Hardwareressourcen. Das KI-Lab Kurpfalz wird in Kooperation mit der UC Berkeley einen Test- und Experimentierraum eröffnen, um Ideen und Möglichkeiten der Anwendung mit erfahrenen Experten zu diskutieren.

In 2020 werden so existierende Bedarfe ermittelt, passende Angebote für den Mittelstand bieten und eine regionale Kompetenz aufbauen, die langfristig zugänglich sein soll. Das KI-Lab Kurpfalz wird sich vor diesem Hintergrund auf kritische Erfolgsfaktoren für den Mittelstand Baden-Württembergs konzentrieren, um erfolgreiche KI-Anwendungen zu fördern und ein auf internationalem Niveau erfolgreiches Ökosystem zu etablierten.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand durch den modellhaften Aufbau regionaler KI-Labs mit 2,3 Millionen Euro und fördert dazu insgesamt 19 „Regionale Labore für Künstliche Intelligenz“ (KI-Labs). Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 27. Dezember in Stuttgart bekannt. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung.

Das KI-Lab Kurpfalz wird im April seinen operativen Betrieb in Heidelberg aufnehmen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Angeboten folgen in den kommenden Wochen.

Zur Pressemeldung des Wirtschaftsministeriums
Zur Pressemeldung der Stadt Heidelberg

Über den Technologiepark Heidelberg

Der Technologiepark Heidelberg wurde im Jahr 1984 als bundesweit erster Wissenschaftspark mit Life Science-Fokus von der Stadt Heidelberg und der IHK Rhein-Neckar gegründet. Durch stetiges Wachstum konnte er sich in Biotechnologie, Pharmatechnologie, Umwelttechnologie, Gedruckte Elektronik sowie IT an insgesamt fünf Standorten etablieren. Der Technologiepark fördert den Transfer zwischen Forschung und Industrie und unterstützt Ausgründungen aus der Wissenschaft mit spezifischer Infrastruktur. Durch die Zusammenarbeit mit international agierenden Partnern – EMBL, DKFZ, Zentrum für Molekularbiologie, SRH Hochschule, Spitzencluster Organische Elektronik, Universität und Klinikum Heidelberg – gewährleistet er ansässigen Unternehmen ein großes Netzwerk. Als neuer Standort wurde im Oktober 2019 das Business Development Center mit 7.000 m² Fläche im Heidelberg Innovation Park eröffnet.

Über die bwcon GmbH

Als führende Wirtschaftsinitiative zur Förderung des Innovations- und Hightech-Standortes Baden-Württemberg verbindet Baden-Württemberg: Connected (bwcon) ca. 700 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit insgesamt mehr als 6.000 Experten.

Seit über 20 Jahren bietet die bwcon GmbH eine Plattform für den Transfer von Erfahrungen, Wissen und Ideen. Der Mehrwert von bwcon liegt in den Möglichkeiten, die durch neue Zusammenarbeit und Vernetzung entstehen. Mitglieder bieten Mitgliedern aus erster Hand Informationen in Vorträgen, in Arbeitsgruppen und durch Beratung. In zahlreichen Special Interest Groups (SIG), Seminaren und Fachforen werden aktuelle Themen vertieft. Die bwcon GmbH bietet Gründern und Unternehmen eine durchgängige Begleitung und Unterstützung des Innovationsprozesses an und ist in zahlreichen landesweiten und europäischen Aktivitäten und Projekten involviert.

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